SB:Digital ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Forschungsprojekt, welches am Förderschwerpunkt „Arbeit in der digitalisierten Welt“ angesiedelt ist. Im Sinne einer deutschlandweiten Vernetzung von Wissenschaftlern trafen sich am 2. und 3. Mai die Vertreter aus Forschungsprojekten der Schwerpunktgruppe „Gestaltung vernetzt-flexibler Arbeit“ des Projektes Transwork in Leipzig.

Neben SB:Digital präsentierten sich die folgenden Projekte:

Im Laufe der Diskussion wurde deutlich, dass insbesondere die Aspekte Kollaboration und Agilität eine zentrale Rolle in der Gestaltung moderner Arbeit (Stichwort #Arbeit 4.0, #NewWork) spielt. Die  wissenschaftliche Begleitung einer „Demokratisierung der Arbeit“ kann dabei als gemeinsamer Nenner aller Forschungsvorhaben der Schwerpunktgruppe gesehen werden. Der Transformationsprozess geht häufig mit strukturellen Veränderungen einher, die sowohl die räumliche (Co-Working Spaces) als auch die technische Arbeitsplatzgestaltung (Crowdsourcing, ESN, Erreichbarkeitsmanagement) betreffen können. In diesem Zusammenhang sind wiederum die Unternehmenskultur sowie das Selbstverständnis bzw. die Selbstbestimmtheit der Mitarbeiter (Empowerment) entscheidend, da Veränderungen nur nachhaltig umgesetzt werden können, wenn diese von der Gemeinschaft akzeptiert und getragen werden.

Das am 4. Juli in Stuttgart abgehaltene Symposium dient dazu, die Diskussion rund um „Arbeit in der digitalisierten Welt“ anzuregen. Die Schwerpunktgruppe gestaltet in diesem Rahmen zwei Sessions und trägt somit zur Intensivierung der Diskussion um Chancen und Risiken von Kollaboration in der digitalen Arbeitswelt bei.

Siehe auch

Arbeitstreffen Transwork (2.5-3.5.2018)

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